barrierefrei für jung + alt

Barrierefreiheit bar­ri­e­re­frei bauen wohnen.

Barrierefreiheit bar­ri­e­re­frei bauen wohnen

Eine barrierefreie, behinderten- sowie altersgerechte Einrichtung und Möbel im eigenen Zuhause ermöglichen eine leichte Bedienung und Nutzung nicht nur für Rollstuhlfahrer sondern für alle Bewohner. In Küchen und Arbeitszimmern bieten höhenverstellbare Arbeitsflächen und Schubladen statt Schranktüren ein Arbeitsumfeld, das durch jeden komfortabel nutzbar ist. Auch Bedienelemente wie Schalter, Tür- und Fenstergriffe sollten so angebracht werden, dass sie von jedem erreicht werden können. Zu bevorzugen sind breite Türöffnungen, die mit Schiebetürelementen ausgestattet sind, da diese leicht zu bedienen sind und keinen Platz wegnehmen.

Barrierefreiheit bar­ri­e­re­frei bauen wohnen

Komfort

Da durch die notwendigen Bewegungsflächen und die damit einhergehenden großzügigen Räume ein hohes Platzangebot entsteht, wird für Rollstuhlfahrer ein geeignetes Umfeld geschaffen.

Sicherheit

Da schwellenlose Übergänge und eine dem menschlichen Körper angepasste Ergonomie Unfälle und Stürze verhindern können und den Alltag erleichtern.

Unabhängigkeit

Da der Alltag im hohen Lebensalter aber auch bei einer kurzfristig eingeschränkten Beweglichkeit ohne fremde Hilfe bewältigt werden kann.

Barrierefreiheit bar­ri­e­re­frei bauen wohnen

Barrierefreiheit bar­ri­e­re­frei bauen wohnen

Barrierefreiheit bar­ri­e­re­frei bauen wohnen. Barrierefreiheit beginnt bereits bei der Planung. Flexible Lösungen ermöglichen nicht nur Menschen mit Behinderung einen unkomplizierten und gefahrenlosen Alltag, sondern führen auch im Alter trotz optischer, motorischer oder kognitiver Einschränkungen zu einer hohen Lebensqualität.

Barrierefreies Bauen heißt an die Zukunft denken. Durch überlegtes, vorausschauendes Planen und (Um-)Bauen lassen sich künstliche Barrieren minimieren und somit die Lebensräume für alle Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen so angenehm wie möglich gestalten. Und das um einiges kostengünstiger, als Ihnen im Worst Case ein sofort nötiger Umbau kommen würde. Barrierefreies Wohnen hat zudem nichts (mehr) mit steriler Funktionsarchitektur und Hilfsmittel im Krankenhaus-Stil zu tun! Es bedeutet einfach: so viel Bewegungsfreiheit in den eigenen vier Wänden sicherzustellen, wie es nur möglich ist – individuelle Bedürfnisse und der persönliche Geschmack sind dabei nicht außen vor!

Die optimale Türbreite beträgt laut ÖNORM 90 cm für den Eingang und mind. 80 cm innerhalb des Hauses. Gemeint ist immer die innere Lichte. Türen, die noch breiter sind, werden sehr schwer und lassen sich dann von Kindern oder schwächeren Menschen kaum mehr problemlos öffnen. Alle Türen sollten grundsätzlich schwellenlos ausgeführt werden, was auch für Terrassentüren inzwischen technisch möglich ist. Ist eine Türschwelle nicht zu verhindern, darf sie höchstens zwei Zentimeter hoch sein, so können sie noch relativ leicht überrollt werden. Schräge Übergangsprofile erleichtern dies. Sind Türen extrem schwer (über 25 N), z. B. große Vollholz-Eingangstüren oder Feuerschutztüren, so sollten sie möglichst mit einem automatisierten Öffnungsmechanismus ausgestattet werden. Glastüren sollten eine kontrastierende Rahmenkonstruktion aufweisen und in der Höhe von etwa 90 bis 100 cm farblich markiert sein.

Fenster mit einer Parapethöhe von 60 cm sind optimal und ermöglichen einen freien Ausblick auch im Sitzen oder Liegen. Eine Absturzsicherung in der Höhe von 100 cm ist dann aber unbedingt notwendig. In diesem Fall ist auch auf die Höhe der Bedienelemente, Fenster- und Jalousiengriffe zu achten. Besonderes Augenmerk liegt beim barrierefreien Bauen und Wohnen auf der Küche. Als natürlicher Lebensmittelpunkt ist sie oft der Raum, in dem viel Zeit beim Kochen, Essen, Reden oder Spielen verbracht wird. Moderne Küchen sind geräumig und komfortabel und oft mit vielen Features ausgestattet, die unterschiedlich großen Benutzern, aber auch mobil eingeschränkten Menschen das Arbeiten erleichtern. Arbeitsflächen/Tische/Schränke sollten höhenverstellbar und unterfahrbar sein: Mit Hub-/Liftsytemen lassen sich die Oberschränke elektromotorisch herunter und nach vorne fahren. Eine kostengünstige Lösung sind manuell verstellbare Systeme – hier lassen sich die Oberschränke in unterschiedlichen Höhen einhängen. Als Unterschränke dienen beispielsweise Rollcontainer, so können die Unterschränke unter die Arbeitsplatte geschoben bzw. von dort entfernt werden.