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Tischlerei CNC-Lohnfertigung St.Stefan Stainz. 

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Tischlerei CNC-Lohnfertigung St.Stefan Stainz. Der Nachholbedarf an Möbel während der Nachkriegsjahre hat den Grundstein für den Übergang der herkömmlichen Tischlerei zur Möbelfabrik gelegt. Die Möbelindustrie als Ganzes hat sich bis Mitte der 80er Jahre an einer positiven Entwicklung mit steigenden Umsatzzahlen erfreuen können. Neben der Anwendung der industriellen Produktionsweise hat essenziell zu diesem Wachstum auch die Entwicklung der neuen Wohnmethoden beigetragen. Die einzelnen Teilbereiche der Möbelindustrie haben sich allerdings durchaus unterschiedlich entwickelt: Die Sparte der Wohnmöbel zwischen 1980 und 1985 infolge des gesättigten Marktes sowie des sich veränderten Käuferverhaltens hat dazu geführt, dass etwa ein Drittel der Inlandsproduktion abgebaut worden ist, jenes hat sich erst in dem Zeitraum bis 1990 aufgrund verstärkter Kundennachfrage am Markt nach der Neubelebung des umweltfreundlichen Massivholzes ein wenig gebessert. Die gewerblichen Möbel, die Ausstattung der zahlreichen Büros mit der sich stark ändernder Technikausstattung, haben hingegen in der Zeit nach 1985 ihren Absatz verdoppeln können. Managementdefizite, Informationsdefizite im Absatzbereich, unsystematische Markterkundungen und eine geringe Absatzorientierung der Sortimentspolitik machten den Betrieben zu schaffen. Dies hatte ein weiteres Betriebssterben zur Folge, die industrielle Konkurrenz drang in immer mehr Leistungsbereiche der Tischlereien ein, daher musste das vorrangige Ziel der Handwerksbetriebe die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, bezogen auf deren Produkte, Dienstleistung und Preise, sein. Der Einbruch der Folgejahre hat diese Hersteller jedoch umso härter getroffen, der als Schatten der Wirtschaftskrise bis 2006 angehalten hat: „Die Überkapazität in der Produktion führten zu großen Rabattschlachten mit deutlichen Preisreduzierungen und hatten eine sinkende Umsatzrendite zur Folge“, hat der Branchenreport der Sparkassen 2006 die langandauernde Entwicklung zusammengefasst. Einerseits ist die Möbelindustrie eine Industrie, die in Europa eine Spitzenposition aufgebaut hat, anderseits aber mit riesigen Schwierigkeiten durch zurückgehende Absatzzahlen im Inland zu kämpfen hat. Der Anstieg von Neugründungen kleinerer Betriebseinheiten in den Krisenjahren ab 1995 bis 2004, galt als persönlicher Rettungsanker gegen Arbeitslosigkeit vieler Handwerker, was zu einer Flut von Montagebetrieben führte. Als Ausweg wurde daraufhin die Strategie der individuellen Fertigung eingeschlagen, eine Steigerung der Losgröße konnte durch den Einsatz der modernen C-Techniken verwirklicht werden. Der klassische Bereich der Tischlerarbeiten im Einrichtungssektor (Möbeln, Küchen) reduzierte sich maßgeblich. Die enorme Marktverschiebung in diesem Sektor verursachte die erste Strukturveränderung des Tischlerhandwerks: die Entstehung des selbstständigen Montagesektors. Dieser vergrößerte sich angesichts der steigenden Nachfrage an Fachmännern für qualitätshaltigen Einbau, da Selbstbauer entweder das fachliche Wissen und Können oder die maschinelle Ausstattung nicht hatten.

Die Einführung der C-Technologie seit Anfang der 1990er Jahre brachte diejenigen Betriebsinhaber stark in Turbolenzen, die bisher auf den Markt des Innenausbaus gesetzt haben oder noch keine moderne technische Ausstattung vorweisen konnten. Tischlerei CNC-Lohnfertigung St.Stefan Stainz. Für diese Betriebe gab es nur zwei Auswege: Entweder den Handwerksbetrieb zu schließen oder auf vermehrte Montagetätigkeiten umzustellen und sich somit der mächtigen Konkurrenz der anderen Montagebetriebe zu stellen. Die Durchsetzung dieser kapitalistischen Produktionsweise rief nach 1990 eine weitere grundlegende Veränderung der Tischlerarbeit hervor. Die CNC-Technik krempelte die bisherigen Arbeitsweisen in den Werkstätten gründlich um. Die neue Technologie ermöglichte eine Produktionserhöhung in den Betrieben und eine Ausweitung ihres Absatzmarktes. Die erhöhte Produktion in Verbindung mit dem notwendigen Kapitalbedarf verschärfte jedoch auch den Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Tischlerbetrieben. Ein Großteil des modernen Tischlereihandwerks agiert heute als Zulieferer der Holzindustrie, oder arbeitet weiterhin in Bereichen der Einzelanfertigung, diese Betriebe besetzen den Sektor der exklusivsten und qualitätsvollsten Fertigung. Daneben können auch neue Arbeitsgebiete beobachtet werden: der Badausbau, das altersgerechte – und behindertengerechte Wohnen und die Altbausanierung mit Schwerpunkt des energiesparenden Wohnens. https://de.wikipedia.org/wiki/Tischlerei